Die UNO als Forum für die "Protokolle der Weisen von Zion"
Die Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad vor der UN-Generalversammlung am 23. September 2008 ist ein weiterer Höhepunkt des eliminatorischen Antisemitismus des iranischen Regimes.
Keineswegs beschränkt sich Ahmadinejads Diskurs auf die Hetze gegen Israel. Stattdessen stellt er sich in die Tradition des Nazi-Antisemitismus, wenn er die Völker der Welt einer „kleinen aber hinterlistigen Zahl von Leuten namens Zionisten“ gegenüberstellt.
Die Zionisten würden „in einer tückischen, komplexen und verstohlenen Art und Weise einen wichtigen Teil der finanziellen Zentren sowie der politischen Entscheidungszentren einiger europäischer Länder und der USA“ beherrschen.
Die „zionistischen Mörder“ seien praktisch für alle Übel der Welt verantwortlich, die USA und Europa müssten den „Forderungen und Wünschen einer kleinen Anzahl von habgierigen und aufdringlichen Menschen gehorchen.“
Wenn es noch eines Beweises bedürfte, dass es keinen Unterschied zwischen Ahmadinejads Antizionismus und seinem Antisemitismus gibt, so liegt er in dieser Rede vor den Augen der Welt.
Wie so oft zuvor kündigt Ahmadinejad das bevorstehende Ende des „zionistischen Regimes“ an, womit er offen ausspricht wozu er die Atomwaffen einzusetzen gedenkt, die sein Land ohne jeden Zweifel anstrebt.
Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat Ahmadinejads Äußerungen als Antisemitismus verurteilt und sie als „unverantwortlich“ und „inakzeptabel“ bezeichnet. Er bringt jedoch den Antisemitismus des iranischen Regimes nicht mit dessen Streben nach Atomwaffen in Verbindung.
Mit einem Regime, das vor den Augen der Weltgemeinschaft den Antisemitismus der "Protokolle der Weisen von Zion" als seine Staatsräson proklamiert, kann es aber weder den von Steinmeier gewünschten „Dialog“, noch einen „Interessenausgleich“ geben.
Das iranische Regime droht mit der Vernichtung Israels und es setzt alles daran, die technischen Mittel zur Verwirklichung dieser Drohung zu erlangen. Je länger wirkungsvolle Sanktionen gegen die religiöse Diktatur im Iran ausbleiben, desto unverschämter und aggressiver tritt diese auf.
Wenn es sich bei den Verurteilungen von Ahmadinejads Antisemitismus nicht um leere Sonntagsreden handeln soll, gibt es nur eine mögliche Antwort auf die iranischen Drohungen:
(2.10.2008)
Diese Presseerklärung wurde kurzfristig von folgenden Personen unterstützt:
Dr. h.c. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Mainz
Stefan Hensel, Bundesvorsitzender des Deutsch- Israelischen Jugendforums, Hamburg
Sacha Stawski, Chefredakteur, Honestly Concerned e.V., Frankfurt/Berlin
Dr. Nikoline Hansen, Vorsitzende Bund der Verfolgten des Naziregimes Berlin e.V.
Prof. Diethard Pallaschke, Scholars for Peace in the Middle East - German Chapter
Dr. Elvira Grözinger, Scholars for Peace in the Middle East - German Chapter
Benjamin Krüger, Bundessprecher des BAK Shalom
Annemarie Werner, Pfarrerin, Evangelische Vaterunserkirchengemeinde
Dr. Clemens Heni, Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism,USA
Rosemarie Matuschek, Erik-Verlag, Berlin
Dr. Gideon Römer-Hillebrecht, Bund jüdischer Soldaten
Roger Bückert, Pro-Israel-Initiative „Neveragain“, Wilnsdorf
Dip.sc.pol. Leo Sucharewicz, Kommunikationspsychologe und Journalist, ILI e.V., München
Dr. Oliver Kraigher, Redaktion NahostFocus
Henry H. Faktor, Geschäftsführer, Plan Plus Faktor, Frankfurt/Main
Kerstin Heimbold, German Media Watch
Markus Vallen, German Media Watch
Michael Moreitz, Politikwissenschaftler, Berlin
Suzan Aytekin-Alavi, Journalistin, Wien
Prof. Ralf Schumann, Scholars for Peace in the Middle East - German Chapter, Berlin
Tom Goeller, Foreign Correspondent The Washington Times, Berlin
Dr.Klaus Thörner, Sozialwissenschaftler und Publizist, Oldenburg
Bernd Iwanter, Oberstudienrat
Hans-Jürgen Krug, Pressereferent Israel - Heute, Christen an der Seite Israels
ISRAELFREUNDE NORDDEUTSCHLAND, Wedemark
Bernd Dahlenburg, M.A., Evang. Theologe / Freier Redakteur Honestly Concerned, Augsburg
Dr. Rafael Korenzecher, Berlin, Herausgeber JBO Jewish Berlin Online
Dr. Hassan Kianzad
Susanne Wein, Berlin, Philip Stühler-Walter, Bonn, Adrian Josepovici, Frankfurt am Main, Fabian Junk, Dresden, Jakob Saternus, Berlin, André Fischer, Hamburg, Frank Küchler, Reinhardtsgrimma, Andrea Lauser, Freiburg, Michael Großmann, Martin Dornis, Michael Trube, Philip Hogh, Judka Lisker, Martin Uhlig, Edda Lutsch, Teltow, Andrea Meyer, Assessor jur., Bremen, Christof Maihoefer, Dornstadt, Michael Barthel, Cem Erkisi