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Jörg Rensmann: Artikel zur UNRWA

MFFB-Programmdirektor Jörg Rensmann beleuchtet in seinem aktuellen Artikel "UNRWA - Das Friedenshindernis im Nahen Osten" die Rolle des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East, UNRWA) für den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Insbesondere die Defintion des Flüchtlingsstatus dieser Organisation sei ein zentrales Hindernis auf dem Weg zu einem Friedensabkommen. Anders als im Verständnis des für alle Flüchtlinge der Welt außer den Palästinensern zuständigen UNHCR (United Nations High Commissioner for Refugees, dt.: Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge) wird der Flüchtlingsstatus unter der UNRWA auch an Nachkommen vergeben, die nicht selbst geflohen sind. Dies erschwert die Integration der Palästinenser in verschiedenen Staaten. Das von der palästinensischen politischen Führung geforderte "Rückkehrrecht" für alle als palästinensische Flüchtlinge geltenden Personen nach Israel auf der Grundlage der UNRWA-Definition von Flüchtlingen würde sich entscheidend auf Israels Bevölkerungszusammensetzung auswirken. Einen jüdischen und demokratischen Staat Israel würde dann nicht mehr geben.

Rensmann thematisiert unterschiedliche, kritische Aspekte der Arbeit von UNRWA, darunter die veröffentlichte Anzahl der Flüchtlinge, ihre Lebenssituation in arabischen Staaten und die Inhalte des Unterrichts an UNRWA-Schulen. Der Autor schlägt grundsätzliche Reformen von UNRWA vor, deren Aufagben in Zukunft teilweise dem UNHCR übertragen werden sollten. Die Bundesregierung kann und sollte sich für einen internationalen politischen Kurswechsel einsetzen.

Der Artikel kann hier heruntergeladen werden (im PDF-Format).

Beiträge von Michael Spaney und Jörg Rensmann zur Broschüre "Mach mal keine Judenaktion!"

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Julia Bernstein von der Frankfurt University of Applied Science legte im Dezember 2018 die Broschüre '"Mach mal keine Judenaktion!". Herausforderungen und Lösungsansätze in der professionellen Bildungs- und Sozialarbeit gegen Antisemitismus' vor. Zum ersten mal werden Perspektiven jüdischer SchülerInnen und LehrerInnen systematisch in einer empirischen Forschungsarbeit berücksichtigt. Michael Spaney vom MFFB hat zur Veröffentlichung den Text "Der Nahostkonflikt: Zerrbilder, Mythen und Fakten" beigetragen. Jörg Rensmann vom MFFB steuerte den Text "Dringend reformbedürftig: das Israelbild in deutschen Schulbüchern" bei.

Sie finden die Texte in der Studie, S. 144-157 und S. 158-170.

Fathiyeh Naghibzadeh ist Ko-Autorin des Sammelbandes "Freiheit ist keine Metapher"

Fathiyeh Naghibzadeh vom MFFB ist Ko-Autorin der Anthologie "Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik", herausgegeben von Vojin Saša Vukadinović. Ihr Text trägt den Titel "'Freiheit ist weder östlich noch westlich, sondern universal'" und beschäftigt sich mit den Folgen der "islamischen Revolution" im Iran 1979 und ihren Folgen. Ebenfalls im Buch vertreten ist MFFB-Gast Oliver Vranković, der zusammen mit Lisa Bertel den Text "Boykott, Sanktionen, Frauenrechte. Antizionistischer Feminismus" beisteuerte.

Das Buch erschien 2018 im Querverlag. Für mehr Informationen sowie das Vorwort besuchen Sie http://www.querverlag.de/freiheit-ist-keine-metapher/.

Online-Abonnentinnen der Wochenzeitung "Jungle World" können hier einen Auszug des Kapitels, erschienen in Ausgabe 39/2018, abrufen.

Kommentar von Fathiyeh Naghibzadeh zur deutschen Iranpolitik

MFFB-Mitglied Fathiyeh Naghibzadeh schrieb für "Tagesspiegel Causa" den Text "Die deutsche Iranpolitik braucht einen Plan B". Der Kommentar vom 26.09.2018 kann hier gelesen werden.

MFFB-Mitglieder sind Ko-AutorInnen des Sammelbandes "Iran - Israel - Deutschland"

Mitlgieder des MFFB lieferten Kapitel zum Band "Iran – Israel – Deutschland. Antisemitismus, Außenhandel und Atomprogramm", herausgegeben von Stephan Grigat. Andreas Benl schrieb "Kampf der Kulturen oder War of Ideas? Kulturrelativistische und universalistische Positionen zu Islamismus, Iran und Israel", Ulrike Becker lieferte den Text "Interesse, Ideologie und Illusion. Aktuelle Entwicklungen in den ökonomischen und politischen Beziehungen Deutschlands zum Iran". Fathiyeh Naghibzadeh steuerte das Kapitel "Der Traum der Europäer und der Alptraum der Iraner. Die ‚Fraktionskämpfe‘ innerhalb des Regimes und die Freiheitsbewegung nach dem Atomdeal" bei.

Das Buch erschien 2017 bei Hentrich&Hentrich in Berlin. Weitere Informationen

Artikel von Fathiyeh Naghibzadeh über das Iranische Regime

MFFB-Mitglied Fathiyeh Naghibzadeh veröffentlichte in der Wochenzeitung "Jungle World", Ausgabe 24 vom 13.06.2013, den Artikel "Repressives Chaos. Mit dem iranischen Regime sind keine Verhandlungen möglich. Notwendig ist ein Dialog mit der Opposition". Der Artikel kann hier abgerufen werden.

MFFB-Mitglieder sind Ko-AutorInnen im Sammelband "Iran im Weltsystem"

Ulrike Becker und Michael Spaney beteiligten sich am Sammelband "Iran im Weltsystem. Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung", herausgegeben von Stephan Grigat und Simone Dinah Hartmann. Das Kapitel von Becker und Spaney trägt den Titel "Siemens, Thyssen, Linde & Co. Aktuelle Entwicklungen im deutschen Business mit dem Iran". Fatiyeh Naghibzadeh und Andreas Benl vom MFFB steuerten den Text "Nachholende Säkularisierung. Bilanz und Perspektiven der iranischen Freiheitsbewegung" bei.

Der Band erschien 2010 im Studienverlag, Innsbruck. Weitere Informationen

Fathiyeh Naghibzadeh ist Ko-Autorin des Bandes "Verratene Freiheit"

Fathiyeh Naghibzadeh vom MFFB schrieb für den Sammelband "Verratene Freiheit. Der Aufstand im Iran und die Antwort des Westens", herausgegeben von Thomas von der Osten-Sacken, Oliver M. Piecha und Alex Feuerherdt das Kapitel "Freiheit ist keine Metapher. Zu Geschichte und Struktur des Geschlechterverhältnisses im Iran".

Das Buch erschient 2010 im Verbrecher Verlag Berlin. Weitere Informationen

MFFB-Mitglieder sind Ko-AutorInnen im Sammelband "Der Iran"

Fathiyeh Naghibzadeh vom MFFB schrieb ein Kapitel der Anthologie "Der Iran. Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer", herausgegeben von Stephan Grigat und Simone Dinah Hartmann. Ihr Text trägt den Titel "Die göttliche Mission der Frau. Zu Geschichte und Struktur des Geschlechterverhältnisses im Gottesstaat Iran". Andreas Benl vom MFFB ist ebenfalls Ko-Autor des Bandes und schrieb "Delegierte Regression. Der europäische Kulturrelativismus: eine Form der Kollaboration mit dem Islamismus"

Das Buch erschien 2008 im Studienverlag Innsbruck. Weitere Informationen