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Presseaussendungen

Presseaussendungen Mideast Freedom Forum Berlin

 

Berliner Nichtregierungsorganisation fordert die sofortige Freilassung des ägyptischen Bloggers Maikel Nabil Sanad

Berlin - 29. September 2011 - Das Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB) appelliert an Außenminister Westerwelle, sich vor der Berufungsverhandlung am 4. Oktober für die sofortige Freilassung des ägyptischen Bloggers Maikel Nabil Sanad einzusetzen.

Der 25-jährige Maikel Nabil Sanad wurde im April 2011 wegen seiner Kritik an der Militärführung Ägyptens zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Maikel Nabil hatte auf seinem Blog das brutale Vorgehen des Militärs gegenüber Demonstranten kritisiert und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen aufgelistet. Von einem Militärgericht wurde ihm vorgeworfen, Falsch-Informationen verbreitet und das Militär beleidigt zu haben. Ohne die Anwesenheit eines Anwalts und ohne die Möglichkeit seine Familie zu informieren, wurde er in einem Schnellverfahren verurteilt. Um für seine Freilassung und gegen die  unfaire Behandlung zu protestieren, trat Maikel Nabil vor mehr als einem Monat in den Hungerstreik und seit Mitte September zusätzlich in einen partiellen Durststreik. Am 4. Oktober steht ein Berufungsverfahren an. Ob Maikel Nabil bis dahin überlebt, ist unklar. weiterlesen

 

Proteste gegen Palästinenserkonferenz in Wuppertal

Berlin - 6.5.2011 - Das Mideast Freedom Forum Berlin fordert Kündigung der städtischen Räume für die 9. Konferenz der Palästinenser in Wuppertal

Am 7.5.2011 soll in Wuppertal die „9. Konferenz der Palästinenser in Europa“ stattfinden. [1] Durch die zentrale Forderung der Konferenz nach einem „Rückkehrrecht“ aller Palästinenser, nicht nur in die Westbank und Gaza, sondern auch in das israelische Staatsgebiet, wird jeder friedliche und dauerhafte Kompromiss im israelisch-palästinensischen Konflikt abgelehnt. Die kaum verhehlte Absicht dahinter ist, die jüdische Souveränität des Staates Israel durch demographische Entwicklungen zu beseitigen.

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Bundestagsabgeordnete der Linkspartei unterstützen gewalttätige Islamisten

Berlin, 2. Juni 2010

Das Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB), eine deutsche Nichtregierungsorganisation, fordert eine parlamentarische Untersuchung der Beteiligung der Bundestagsabgeordneten Annette Groth und Inge Höger, sowie des ehemaligen Abgeordneten Norman Paech von der Partei „Die Linke“ an der Gaza-Schiffsflotte und ihrer Verbindungen zu islamistischen Organisationen.

MFFB fordert Isolierung der islamistischen Terrorgruppen im Nahen Osten

Berlin, 30.12.2008

Seit Jahren wird Israel aus dem Gaza-Streifen mit Raketen beschossen. Seit dem Rückzug aus dem Gazastreifen 2005 hat Israel tausende Raketenangriffe auf sein Territorium verzeichnet. Am 19. Dezember hat die Hamas die bis dahin erklärte „Waffenruhe“ endgültig für beendet erklärt und die Raketenangriffe verschärft. Angesichts dieser Situation sieht sich Israel nun gezwungen, seine Bürger mit militärischen Mitteln zu schützen.

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Die UNO als Forum für die "Protokolle der Weisen von Zion"

Berlin, 2. Oktober 2008

Die Rede des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad vor der UN-Generalversammlung am 23. September 2008 ist ein weiterer Höhepunkt des eliminatorischen Antisemitismus des iranischen Regimes. Keineswegs beschränkt sich Ahmadinejads Diskurs auf die Hetze gegen Israel. Stattdessen stellt er sich in die Tradition des Nazi-Antisemitismus, wenn er die Völker der Welt einer „kleinen aber hinterlistigen Zahl von Leuten namens Zionisten“ gegenüberstellt. Die Zionisten würden „in einer tückischen, komplexen und verstohlenen Art und Weise einen wichtigen Teil der finanziellen Zentren sowie der politischen Entscheidungszentren einiger europäischer Länder und der USA“ beherrschen.

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Protest gegen deutsches 100-Millionen-Euro-Geschäft mit dem Iran

Berlin, 28.7.2008

Das Mideast Freedom Forum Berlin protestiert gegen die Genehmigung des 100-Millionen-Euro-Geschäftes zwischen der Siegener Firma STEINER (SPG Steiner-Prematechnik-Gastec GmbH) und dem Iran. Die Firma will im Südiran drei neue Gasverflüssigungsanlagen mit einer Tageskapazität je 10.000 Barrel bauen und erhielt dazu vor kurzem die behördliche Genehmigung. Wie der iranische Regimesender PRESS TV zutreffend berichtet, fiel die Entscheidung „in einem Moment, in dem der Westen, insbesondere die USA Firmen davor warnten, im iranischen Öl- und Gassektor Geschäfte zu machen.“

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Antisemitismusskandal auf Berliner "Transatlantic Conference"

Presseerklärung zu den antisemitischen Drohungen des iranischen Funktionärs Laridschani auf der „Third Transatlantic Conference" in Berlin 

Berlin, 3. Juli 2008

Das Mideast Freedom Forum Berlin protestiert auf das Schärfste gegen die antisemitische Hetze des iranischen Spitzenfunktionärs Mohammad Laridschani auf der „Third Transatlantic Conference", die am 24. und 25. Juni 2008 in der Vertretung des Landes Hessen in Berlin stattfand. Laut Angaben der veranstaltenden „Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung" wurde die Konferenz durch die Deutsche Bundesregierung, die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Evangelische Kirche Hessen und Nassau politisch und finanziell unterstützt. Nach unserer Kenntnis ist dies die erste von einer deutschen Bundesregierung unterstützte Konferenz, auf der zur Zerstörung Israels aufgerufen wird.

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Pressekonferenz am 2. Mai zur Konferenz "Business as usual"

Michael Spaney, Vorstand Mideast Freedom Forum Berlin

Guten Morgen meine Damen und Herren,das Mideast Freedom Forum Berlin begrüßt Sie sehr herzlich zu dieser Pressekonferenz, die die internationale Iran-Konferenz „Business as usual? Das iranische Regime, der Heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion“ einläutet. Sie wird heute Abend und am morgigen Samstag im Auditorium Friedrichstrasse  in Berlin Mitte stattfinden. Das Mideast Freedom Forum Berlin ist ein Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen und JournalistInnen aus verschiedenen Ländern. Alle Mitglieder verbinden langjährige Aktivitäten gegen Antisemitismus, Israelfeindschaft, Islamismus, Rassismus, Homophobie und andere Formen von Diskriminierung. Das Mideast Freedom Forum gibt es seit Mitte 2007. Wir freuen uns heute, eine Konferenz anzukündigen, die es so in Deutschland noch nicht gegeben hat: Auf unserer Konferenz werden Redner/innen aus Israel und dem Iran sprechen, da sie das Problem der iranischen Bombe gemeinsam betrifft.

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Fathiyeh Naghibzadeh, MFFB: Über die Unmöglichkeit des Dialoges mit dem islamischen Regime und den Monolog der Europäer

Die Vernichtung Israels ist nicht das persönliche Problem Ahmadinejads sondern die zentrale Agenda des Regimes von Anfang an. Einer der größten Vorwürfe von Khomeini gegen den Shah war bereits 1963, dass er Israel unterstütze. Kurz nach der so genannten Islamischen Revolution führte Khomeini den Quds-Tag ein, den internationalen islamischen Kampftag gegen den jüdischen Staat. Seitdem haben sich ALLE Fraktionen des islamischen Regimes für die Vernichtung Israels ausgesprochen. Auch die so genannten Reformer haben dies bekräftigt. So sagte Ajatollah Rafsanjani auf dem Quds-Tag 2001: „Die Anwendung einer einzigen Atombombe würde Israel völlig zerstören. Die islamische Welt würde jedoch lediglich beschädigt werden. Es ist nicht irrational, diese Möglichkeit in Erwägung zu ziehen.“[1]   

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Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist

In Teheran tickt eine Zeitbombe. Sie wird – wenn niemand sie abstellt – bald explodieren, was einen furchtbaren Krieg nach sich ziehen kann. Es gibt nur einen Weg, diese Zeitbombe mit friedlichen Mitteln abzustellen: Tehran muss schnell und massiv mit harten Wirtschaftssanktionen unter Druck gesetzt werden, bis es zumindest die Beschlüsse des UN-Sicherheitsrats befolgt und alle bombenrelevanten Tätigkeiten kontrollierbar beendet hat. Die Bundesregierung steht im Wort: Die Bundeskanzlerin hat sich und ihre Regierung verpflichtet, alles zu tun, um die iranische Bombe zu verhindern. Sie hat erklärt, zu diesem Zweck auch vor massiven wirtschaftlichen Sanktionen nicht zurückschrecken zu wollen.

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