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Does the Geneva Joint Plan of Action open Pandora's box?

Iran's Bomb in the Context of the Nuclear Non-Proliferation Treaty and the Possibility of a Nuclear Race in the Middle East.

Eine Debatte mit Dr. Emily Landau, Senior Research Associate and Director of the Arms Control Program at the Institute for National Security Studies (INSS) in Tel Aviv, Israel


Sonntag, 26. Januar 2014, 19:30 Uhr
Hilton Hotel Gendarmenmarkt
Mohrenstraße 30, 10117 Berlin
Veranstaltung in englischer Sprache

 

Zur Video-Dokumentation

 

Ende November 2013 einigten sich die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates, Deutschland und die EU nach jahrelangen Verhandlungen auf ein vorläufiges Abkommen im Atomstreit mit dem Iran. Das Genfer Abkommen wurde nur von Teilen der Medien positiv bewertet. Gleichzeitig wurden Warnungen laut, dass das Abkommen ein "bad deal" sei, der gegenläufige Auswirkungen auf die Verhandlungen eines umfassenden Endabkommens mit Iran haben könnte. Insbesondere fokussieren sich die Bedenken auf die anhaltenden Forschungsentwicklungen des Irans auf dem Gebiet modernster Zentrifugentechnologie sowie auf die Sorge, dass die Sanktionen zu schnell und zu umfassend gelockert werden - das einzige Druckmittel, dass die internationale Gemeinschaft in diesen schwierigen Verhandlungen besitzt - noch bevor der Iran zustimmt von seinen militärischen Vorhaben abzusehen. Dies könnte die iranische Nuklearbewaffnung zur Realität werden lassen und zu einem atomaren Wettrüsten im Mittleren Osten führen, von dem auch Europas Sicherheit betroffen sein wird.

Tritt demnach mit Genf eine entscheidende Aushöhlung des Atomwaffensperrvertrags in Kraft, mit unabsehbaren Folgen für die globale Sicherheitsarchitektur? Wie reagieren derzeit Staaten im Nahen und Mittleren Osten auf die nukleare Aufrüstung des Irans, allen voran die Türkei und Saudi-Arabien? 

Was lässt sich aus der Geschichte der Nuklearisierung Nordkoreas (die trotz internationaler Bemühen sie zu stoppen, gelang) für die aktuelle Entwicklung im iranischen Atomkonflikt schließen und welche Sicherheitsmaßnahmen jenseits des Atomwaffensperrvertrags existieren, um eine Verbreitung von Massenvernichtungswaffen in der Region generell zu verhindern?

Wir laden Sie ein, diese und andere Fragen mit unserer Referentin Dr. Emily Landau vom Institute for National Security Studies (INSS) in Israel zu diskutieren.

 

Emily Landau is a senior research associate at the Institute for National Security Studies (INSS) in Tel Aviv, where she is also director of the Arms Control and Regional Security Project. She has published and lectured extensively on nuclear proliferation, arms control efforts, and regional security in the Middle East; international efforts to confront the proliferation challenges posed by Iran and North Korea; and developments in global nuclear arms control thinking in the post-Cold War world. Her current research focuses on regional dynamics and processes in the Middle East, and recent trends in global nuclear arms control thinking, including regarding the nuclear ambitions of determined proliferators.

She is author of Arms Control in the Middle East: Cooperative Security Dialogue and Regional Constraints (Sussex Academic Press, 2006). Among her recent publications are The Obama Vision and Nuclear Disarmament (co-editor, INSS, 2011) and Decade of Diplomacy: Negotiations with Iran and North Korea and the Future of Nuclear Non-Proliferation (author, INSS, 2012).

Dr. Landau currently teaches at the International School of the University of Haifa, at Tel Aviv University and in the Lauder School of Government at IDC, Herzliya. She is a frequent commentator to Israeli and leading international media on her topics of expertise, and an active participant in a range of Track II initiatives dealing with arms control and regional security in the Middle East.

A B'EMET event - Berlin Middle East Talks - the debate series of MFFB and Scholars for Peace in the Middle East, Germany (SPME).

Video - Dokumentation

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