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'Trickreich zur Bombe - Wie Iran die internationalen Sanktionen umgeht'

Eine Debatte mit Dr. Emanuele Ottolenghi, Foundation for Defense of Democracies


Wann: Donnerstag, 3.4.2014, 19:00
Wo: Hörsaal 2014A, Humboldt Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin 
Veranstaltung in englischer Sprache

Zur Audiodokumentation: Vortrag Emanuele Ottolenghi

Zur Audiodokumentation: Diskussion

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Sanktionen haben den Iran nach und nach vom internationalen Finanzsystem abgeschnitten und erschwerten es dem Regime, sensible Technologien im Ausland zu beschaffen.
Dennoch hat sich die Islamische Republik erfolgreich den Sanktionen entzogen durch die Entwicklung komplexer Netzwerke von Tarn-Unternehmen im Ausland, die über die Jahre ausgefeilter und kreativer wurden. Diese Beschaffungs-Netzwerke bestehen weiter, auch wenn die Islamische Republik eine Charme-Offensive begonnen hat, dem westlichen Publikum vorzugaukeln, dass der Iran niemals im Kernwaffen-Geschäft tätig war. Dr. Ottolenghis Vortrag wird zeigen, wie diese iranischen Netzwerke arbeiten. Er wird einen Einblick gewähren in die ständigen Bestrebungen Irans, sich den Sanktionen zu entziehen und sich verbotene Technik zu besorgen.

Dr. Emanuele Ottolengi ist Senior Fellow bei der Foundation for Defense of Democracies in Washington, DC. Als Absolvent der Universität von Bologna, Italien, mit einem Ph.D. der Hebräischen Universität Jerusalem, lehrte Dr. Ottolenghi für sieben Jahre (1999-2006) Israel Studies an der Universität Oxford. Von 2006 bis 2010 leitete er das in Brüssel ansässige Transatlantic Institute. Er trat im März 2010 der Foundation for Defense of Democracies bei. 

Er ist Autor von fünf Büchern, zuletzt von The Pasdaran: Inside Iran's Islamic Revolutionary Guards (Washington DC, FDD Press, 2011) und Iran: The Looming Crisis (London, Profile Books, 2010).
Er ist regelmäßiger Kolumnist für das Standpoint Magazine und hat hunderte von Analysen, Editorials und Aufsätzen zu englischsprachigen Veröffentlichungen wie denen von The Australien, Commentary Magazine, The Guardian, The Jewish Chronicle, The New York Times und The Weekly Standard beigetragen.

 

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