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Das Islamische Zentrum Hamburg und die Hisbollah in Deutschland - Gefahren für die innere Sicherheit?

Jennifer Jasberg
Christoph de Vries
Dr. Remko Leemhuis
Jörg Rensmann

Eine Podiumsdiskussion

Wann: Donnerstag, 22. Oktober 2020
Beginn: 18.00 Uhr
Wo: Patriotische Gesellschaft Hamburg / Livestream

 

Gegen die terroristische Organisation Hisbollah hat die Bundesregierung im April 2020 ein Betätigungsverbot erlassen. Die Hisbollah wird aus dem Iran gesteuert und finanziert und stellt deshalb eine Gefahr in Deutschland dar, insbesondere für jüdische und israelische Einrichtungen sowie für iranische Oppositionelle, die hier im Exil leben.

In Hamburg beobachten Sicherheitsbehörden rund 30 Hisbollah-Anhänger, die unter anderem im „Islamischen Zentrum Hamburg“ (IZH) verkehren. Dieses Zentrum wird – wie die Hisbollah – aus dem Iran beeinflusst. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bezeichnet das IZH als „wichtigste propagandistische und organisatorische Einrichtung des iranischen Regimes in Europa“.

Nach dem Verbot der Hisbollah stellen sich u.a. folgende Fragen: In welcher Beziehung steht das Islamische Zentrum Hamburg tatsächlich zur Regierung in Teheran und kann das Zentrum weiterhin über einen Staatsvertrag mit der Stadt Hamburg verbunden bleiben? Welche Folgen hat der Staatsvertrag für die Entwicklung von Islamismus und Antisemitismus in Hamburg und darüber hinaus?


Über diese Fragen diskutieren wir mit unseren Gästen:

  • Jennifer Jasberg, Fraktionsvorsitzende Die Grünen Hamburg
  • Christoph de Vries, CDU Hamburg, Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Dr. Remko Leemhuis, Direktor American Jewish Commitee Berlin
  • Jörg Rensmann, Programmdirektor Mideast Freedom Forum Berlin
Einleitung: Daniel Kohn, WerteInitiative - jüdisch-deutsche Positionen
Moderation: Ulrike Becker, Mideast Freedom Forum Berlin

 

Aufgrund der Corona-Situation gibt es nur eine begrenzte Platzzahl. Eine Anmeldung ist daher unbedingt erforderlich. Zutritt gibt es nur für angemeldete Gäste, die eine Bestätigung ihrer Anmeldung erhalten haben.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Mideast Freedom Forum Berlin e.V., der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen e.V., des American Jewish Commitee Berlin und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg