Kein Quds-Marsch! Gegen die Terror-Propaganda des iranischen Regimes!
Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Mideast Freedom Forum Berlin an den Protesten gegen den Quds-Marsch in Berlin. In diesem Jahr soll der Marsch am 30. April stattfinden. Aktivitäten gegen den antisemitischen Al Quds-Marsch werden demnächst hier auf dieser Seite bekannt gegeben. Hier ist der aktuelle Aufruf des Bündnisses gegen den Quds-Marsch:
Jedes Jahr am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan rufen Anhänger der islamistischen Diktatur im Iran zum so genannten „Quds-Tag“ auf. Der „Quds-Tag“ wurde 1979 im Iran als politischer Kampftag etabliert, an dem weltweit dafür geworben wird, den jüdischen Staat zu vernichten, und „Al Quds“ zu erobern. (Quds ist der arabische Name für Jerusalem).
Die zentralen Parolen lassen keinen Spielraum für Interpretation: „Tod Israel“ und „Tod den USA“ – das sind die Botschaften des Quds-Tages in Teheran. In Berlin verstecken sich die Propagandist*innen des islamistischen Regimes auch hinter dem Vorwand, die Rechte von Palästinenser*innen zu vertreten. Doch auch sie verbreiten antisemitische Verschwörungsmythen und schüren Hass gegen Israel.
Der Quds-Tag in Berlin ist der Lautsprecher der islamistischen Diktatur im Iran auf dem Berliner Kudamm. Es demonstrierten in der Vergangenheit Unterstützer*innen des iranischen Regimes: Anhänger*innen der Terror-Organisation Hisbollah, der iranischen Revolutionsgarden, Menschen, die vom Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) beeinflusst wurden, Funktionäre der "Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands" (IGS) und palästinensischer Terror-Organisationen.
Gegen die Propaganda aus Teheran setzen wir unsere Solidarität mit Israel sowie mit allen Demokrat*innen aus der Region.
- Wir stehen an der Seite der Menschen im Iran, die der Welt durch Proteste täglich zeigen, dass sie sich weder vom Regime repräsentiert fühlen, noch vom neuen Präsidenten Ebrahim Raisi, der im Iran der „Schlächter von Teheran“ genannt wird und wegen seiner Menschenrechtsverbrechen vor ein internationales Gericht gehört;
- Wir stehen an der Seite Israels: Gegen die antisemitischen Vernichtungsdrohungen und die fortgeschrittene Arbeit an Atomwaffen fordern wir nicht nur die klare Solidarität der Bundesregierung, sondern eine Politik der Härte, die die dazu beiträgt, dass das Atomprogramm und die Drohungen gegen Israel gestoppt werden.
- Wir sind solidarisch mit kurdischen, jesidischen und vielen anderen Organisationen, die in der Region unter der aggressiven iranischen Außenpolitik leiden, mit den iranischen Oppositionellen im Exil, mit den Homosexuellen und den Frauen, die im Iran für ihre Freiheit und gegen den Schleierzwang kämpfen.
Es ist unerträglich, dass es möglich ist, mitten in Berlin zur Zerstörung Israels aufzurufen, der größten jüdischen Gemeinschaft dieser Welt. Wir fordern deshalb den Berliner Senat auf, den Quds-Marsch zu verbieten. Und wir fordern den Hamburger Senat auf, ein Verbot des aus dem Iran beeinflussten Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) zu prüfen und die Zusammenarbeit einzustellen. Wir protestieren gegen jeden Antisemitismus, gegen islamistische Propaganda, gegen jeden Antizionismus!
Solidarität mit Israel und mit der demokratischen Opposition im Iran!
Am Israel Chai!