Protest gegen die Palästina-Konferenz in Wuppertal
Aufruf zur Kundgebung am 7.5.2011, 15.00 Uhr, Kerstenplatz, Wuppertal Elberfeld
Unten finden Sie eine Textsammlung mit Hintergrundinformationen. Die Liste der Redner folgt dem Aufruf. Auf dieser Seite finden Sie auch eine vorläufige Dokumentation der Beiträge (wird noch ergänzt) sowie eine Presseerklärung des MFFB. Sie können Ihre Kontakte auch über Facebook einladen. Am 7. Mai 2011 soll in Wuppertal unter dem Motto „Die Generation der Rückkehr kennt ihren Weg“ eine Palästina-Konferenz stattfinden, bei der palästinensische Feinde Israels, Feinde des Friedens und Unterstützer des islamistischen Terrorismus für ein Ende des jüdischen Staates eintreten. (www.palconference.eu) Das von den Konferenz-Organisatoren als „unverhandelbar“ bezeichnete Recht auf „Rückkehr“ palästinensischer „Flüchtlinge“ ist nicht mehr als eine menschenrechtlich verbrämte Kampfparole gegen jede friedliche israelisch-palästinensische Verhandlungslösung. Die angeblichen Flüchtlinge sind heute Millionen von Palästinensern, die nach der Staatsgründung Israels geboren wurden, und denen von arabischer Seite in jordanischen und libanesischen Flüchtlingslagern grundlegende Rechte vorenthalten werden. Ihre „Rückkehr“ soll ein Ende des jüdischen Staates Israel bringen, ein Ziel, das den Organisatoren wichtiger ist als ein demokratischer palästinensischer Staat. Diese Haltung stellt auch in den palästinensischen Gebieten eine tödliche Bedrohung für alle kompromissbereiten Kräfte dar, die von palästinensischen Nationalisten und Islamisten als „Verräter“ verfolgt und ermordet werden. Die Nähe des zu den Konferenz-Organisatoren gehörenden „Palestinian Return Center“ zur islamistischen, antisemitischen und in Deutschland als Terrororganisation verbotenen Hamas sind wohlbelegt, Hamas-Vertreter werden als Redner erwartet. Hamas hat nach dem vollständigen israelischen Rückzug aus dem Gaza-Streifen ein islamistisches Terrorregime errichtet, schon Kinder werden systematisch islamistisch und antisemitisch verhetzt, Frauen unterdrückt, Homosexuelle verfolgt, unliebsame Medien geschlossen, Proteste zerschlagen. Zudem wurden tausende Raketen auf Israel abgefeuert, zuletzt gezielt auf einen israelischen Schulbus. Ähnliche Entwicklungen in der Westbank sowie die kürzlich erfolgte Einigung zwischen Hamas und Fatah zeigen einmal mehr die Ziele der dominanten palästinensischen Politik, die von deutschen Politikern und Medien noch immer ignoriert oder gar unterstützt werden. Zu diesen Zielen zählen eine Verweigerungshaltung gegenüber direkten Verhandlungen, die Nichtanerkennung des jüdischen Charakter Israels und die kaum verhehlte Hoffnung den Staat Israel dereinst durch demographische Entwicklungen zu beseitigen. Die Einigung auf eine Einheitsregierung mit der terroristischen Hamas lässt jeglichen Friedenswillen vermissen und steht klar für eine politische Ausrichtung, die - wie so oft in der Vergangenheit – trotz israelischer Zugeständnisse jederzeit bereit ist Terrorismus zur Durchsetzung der eigenen Ziele anzuwenden, wenn es der Palästinensischen Autonomiebehörde nützlich erscheint. Wir fordern die Stadt Wuppertal auf, ihre Unterstützung für die Konferenz zurückzuziehen und ihre Räume nicht zur Verfügung zu stellen. In jedem Fall werden wir am Samstag in Wuppertal demonstrieren: Gegen Islamismus, Antisemitismus und den Propagandakrieg gegen Israel - Für einen demokratischen und friedlichen Nahen Osten mit einem anerkannten jüdischen Staat. Mideast Freedom Forum Berlin e.V., 2.5.2011. Hinweis: Um 10.30 Uhr wird eine weitere Kundgebung vor der Konferenzhalle selbst stattfinden, zu der Sie alle hier alle Informationen finden.Redner:
Dokumentation
Hintergrundinformationen
Presseerklärung: Proteste gegen Palästinenserkonferenz in Wuppertal
Das Beharren auf ein für Israel inakzeptables „Recht auf Rückkehr“ ist ein Programm zur Verewigung nicht nur des Konflikts sondern auch der oft elenden Situation der staatenlosen Palästinenser. Jede pragmatische Lösung, beispielsweise die Integration von Menschen palästinensischer Abstammung in den arabischen und auch europäischen Ländern, in denen sie oft schon in der dritten Generation leben, wird als „Gefahr“ bekämpft. Das Programm der Konferenz richtet sich damit zugleich gegen Israel als auch gegen alle kompromissbereiten palästinensischen Kräfte. [7]
[1] http://palconference.eu [2] http://www.mideastfreedomforum.org/index.php?id=332 [3] Für eine Übersicht zu den bisherigen Protesten und Presseartikeln siehe ebd. [4] http://www.berlin.de/sen/inneres/verfassungsschutz/aktuelle-meldungen/am_jb2010_19.04.2011.html [5] http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/ipc_e171.htmDas Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center hat in einer 87seitigen Studie die Verbindungen des PRC zur Hamas und zur internationalen Muslimbruderschaft dargestellt und die radikal anti-israelischen Ziele der Organisation nachgewiesen. (Ebd.) [6] Ebd. Ein Bild aus dem Jahr 2008 zeigt ihn zudem gemeinsam mit Hamas-Führer Khaled Mashal und prominenten islamistisch-antisemitischen Rednern:
http://hurryupharry.org/2009/03/06/london-hamasniks-and-interpal/ [7] http://palconference.eu/2011/index.php?option=com_content&view=article&id=10&Itemid=4&lang=en
“The projects of resettlements of refugees in the Arab world and elsewhere undermine their fixed right. It's an effort to remove legal and ethical liability for Palestinian refugees from the Zionist Occupiers. From this point and perspective, these conferences were born to highlight these dangerous resettlement attempts.”