Zum Hauptinhalt springen

Vortrag und Diskussion: Bildung gegen Antisemitismus nach dem 7. Oktober

Mit Romina Wiegemann, Kai Schubert und Henning Gutfleisch

Nach dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023, der zunehmenden internationalen Isolation Israels und dem epidemischen globalen Antisemitismus steht antisemitismuskritische Bildungsarbeit unter starkem Druck. Während einerseits Aktionismus herrscht, stellen andere demokratische Bildung generell in Frage, da sie wirkungslos sei. Eine ernsthafte Diskussion der Herausforderungen antisemitsmuskritischer Bildungsarbeit bleibt zumeist aus. Spannungen ergeben sich aus der dringenden Notwendigkeit, Antisemitismus unmittelbar zu bearbeiten, den politischen Erwartungen und Paradigmen (z.B. „Extremismusprävention“) und den ideologiekritischen Erkenntnissen über Antisemitismus.

Welche Erfahrungen machen Bildungsreferent:innen seit dem 7. Oktober in ihren Workshops? Wo werden die Grenzen antisemitismuskritischer Bildung ausgemacht? Wann führt sie eher zu konformistischem Verhalten und Verschleierung von Antisemitismus als zu Reflexion?

Auf der Veranstaltung werden zentrale Herausforderungen antisemitismuskritischer Bildung in Form von drei Kurzvorträgen skizziert und anschließend diskutiert.

Referent:innen:

- Romina Wiegemann, Leitung Pädagogik und Bildungsprogramme am Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung & Forschung (KOAS)

- Henning Gutfleisch, Doktorand und Lehrbeauftragter an der Universität Mainz, Bildungsreferent am Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung & Forschung

- Kai E. Schubert, Doktorand an der Justus-Liebig-Universität Gießen und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Ort: Programmschänke Bajszel, Emser Str. 8/9, Berlin-Neukölln

Zeit: 30. Oktober, 19:30 Uhr 

Moderiert wird die Veranstaltung durch Dr. Ulrike Becker (Amadeu Antonio Stiftung/ Mideast Freedom Forum Berlin)

Keine Anmeldung notwendig. Um einen Platz zu bekommen, empfiehlt es sich, früher da zu sein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2025 statt.